soziologieheute-news

28. Dezember 2008

Säkularisierung und die katholische Kirche als "global player"

Filed under: Uncategorized — bjh @ 06:01
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Der Begriff der Säkularisierung bezieht sich auf einen langen historischen Prozess. Vermutet wird, dass diese Bezeichnung erstmals von Longueville, einem französischen Gesandten 1648 verwendet wurde. Er verwendete diesen bei Verhandlungen zum Westfälischen Frieden. Bei diesen Verhandlungen ging es um die Liquidation geistlicher Herrschaft. Weiters ging der Terminus auch in die Kulturanthropologie über und meinte damit, eine „relativ weit gediehene Loslösung des Individuums beziehungsweise der Gesellschaft aus generell religiösen und/oder speziell kirchlichen Bindungen. Damit assoziiert wurde auch der Machtverlust der Religion bzw. der Kirche.

 

Der Papst hat einen hohen Stellenwert in politischer Angelegenheit. Mit einer Fläche 44 km² ist der Vatikan ein Zwergstaat. „Der Heilige Stuhl hat, unabhängig vom vatikanischen Ministaat, den Status einer internationalen Rechtspersönlichkeit“. (Heuermann, 2005, S. 239) Vom Vatikan aus kann der Papst seine Macht sehr gut demonstrieren, dies in Bezug auf Religion als auch auf Politik. Um all die Aufgaben zu bewältigen setzt der Papst Diplomaten, Kardinäle ein. So wird der Heiligen Stuhl durch seine Gesandten auch z.B. bei der Europäischen Gemeinschaft, Internationale Atomenergiebehörde, UN-Organisation u.a. Organisationen vertreten. Immer zur Seite steht dem Papst der Staatssekretär, welcher für öffentliche Angelegenheit bezüglich der Kirche innehat, als auch jeder andere Tätigkeit, welche vom Papst veranlasst wird.

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